Bildungspolitik

1. Keine Sparmaßnahmen auf Kosten der Bildungsqualität

Bildung ist unsere Investition in die Zukunft und möglicherweise die einzige Staatsausgabe bei welcher man einen direkten ,Return on Investment‘ erwarten kann. Hier zu sparen heisst nichts weiter, als mehr Schulden in der Zukunft.

2. Schule muss fordern und fördern

Natürlich muss eine Schule mehr lehren, als nur Lesen, Schreiben und Rechnen. Aber ein hohes Niveau in den ,Hard Skills‘ ist mindestens so wichtig wie die oft beschworenen ,Soft Skills‘. Die regelmässige Überprüfung von Lernzielen muss Teil des Schulbetriebs bleiben, damit Missstände fühzeitig erkannt und beseitigt werden können.

3. Hochschulen: Flexible Studiengänge und gerechte Verteilung der Kosten

Die Bolognareform mag umstritten sein, hat aber das Potential, das Studenten sowohl die Dauer wie auch den Inhalt ihres Studiums sehr genau an ihre Interessen und ihre Lebensumstände anpassen können. Dieses Potential muss genutzt werden. Der Hochschulbetrieb soll von den Hauptnutzträgern finanziert werden, also der Wirtschaft, der Gesellschaft (in Form von Steuergeldern) und den Studenten selbst (Hauptsächlich nach dem Studium).